Die Unfallsvorsorge (bUV)

Wer wird abgesichert? 

Die betriebliche Unfallvorsorge kann Grundsätzlich in drei Formen gestaltet werden,

 • Form 1 - der Bezugsberechtigte der Versicherungsleistung ist der Mitarbeiter (AN)
 • Form 2 - der Bezugsberechtigte der Versicherungsleistung ist der Arbeitgeber (AG)
 • Form 3 - der Bezugsberechtigte der Versicherungsleistung sind AN und AG

Form 1 wird dann genutzt, wenn der Arbeitnehmer zusätzlich versorgt werden soll und er selbst oder seine Familie die Nutznieser der versicherten Leistung sind.
Form 2 wird dann gewählt, wenn der Mitarbeiter eine spezielle Stellung oder Eignung besizt, die nur schwer wieder zu besetzen ist und der Ausfall des Mitarbeiters unter Umstände sogar einen finanziellen Einbruch für das Unternehmen bedeutet. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Keyman-Police.
Form 3 ist eine gängige und nützliche Alternative, wenn z.B. es sich bei dem Mitarbeiter um Fachpersonal handelt. Auch dieser Mitarbeiter ist in der Regel nicht sofort zu ersetzen. Hier bietet sich eine Teilung zu gleichen Teilen an. So ist der Mitarbeiter und dessen Familie genauso gegen finanziellen Folgen abgesichert wie auch der Arbeitgeber.

Wie wird abgesichert?

Grundsätzlich kann in der Unfallvorsorge Invalidität, Tod, Übergangsentschädigung, kosmetische Operationen, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld und Invaliditätsrente abgesichert werden.
Eine weitere Möglichkeit ist seit ein paar Jahren die MultiRente. Die MultiRente ist der Unfallrente unbedingt vorzuziehen, da diese neben dem Unfallereignis auch Organerkrankungen, Verlust von Grundfähigkeiten und die Pflegebedürftigkeit ab Stufe 1 absichert. Allerdings gibt es bei der Einbindung dieses Risiko in die Versorgung einige Punkte zu beachten.

Was ist wirklich wichtig?

Welche Risiken wirklich genutzt werden sollten, auf was man achten muss und was es kostet erfahren Sie von uns.

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